ingDer September ist nach dem Sommer immer so eine Art Neuanfang. Nicht umsonst wird die Zeit in Frankreich “La Rentrée” = “Die Rückkehr” genannt. Auch ich habe viel Neues diesen Monat erlebt.

 

Willkommen zurück in der Blog-Welt

Der riesen-große Schritt, der meinen September 2019 prägt, ist, dass ich seit diesem Monat offiziell wieder blogge! Nach zwei kleinen Anläufen, einmal vor einigen Jahren und noch mal Anfang 2019, geht es jetzt mit Ernst und Spaß wirklich los. Denn am 2. September hat offiziell der großartige und hochempfehlenswerte Kurs “Iron Blogging” von Judith Sympatexter Peters begonnen.

Iron Blogging, das bedeutet einmal die Woche bloggen – komme was wolle. Die Initiative ist am MIT entstanden, und von diversen Blogger-Communities in Deutschland aufgegriffen worden, die sich zum Ziel gesetzt haben, mindestens einmal pro Woche zu bloggen. Und so hat Judith ihren Kurs genannt, denn genau darum geht es: So oft zu bloggen, dass man gar nicht mehr Angst davor hat, und es stattdessen zum Alltag wird. 

In der dritten Woche musste ich leider (jetzt schon, Schande über mein Haupt!) einmal aussetzen! Dafür gab es in der vierten Woche aber zwei Artikel. Diese leichte Abweichung habe ich mit mir selbst abgesprochen und das Versprechen des 1-mal-pro-Woche-Schnitt werde ich einhalten. Auch du da draußen bist jetzt Zeuge, dass ich wöchentlich bloggen werde. Hast du in einer Woche keinen neuen Blogpost von mir gesehen? Dann frage ruhig nach und weise mich auf mein Versprechen hin!

 

You&JJ will den Boobgab closen – ein Label zum Verfolgen

Ein Sache, die mich im September besonders begeistert und bewegt hat, ist der Launch der Businesswear Marke You&JJ, das frisch-gegründete Label von Judith Juhnke. Das Label steht für: Bio, nachhaltig, feministisch. Alles, was ich liebe. #yeahbaby

Sie hat sich auf die Fahne geschrieben, female Businesswear neu zu erfinden und Damenblusen zu kreieren, die einfach passen. Punkt. Ihr größtes Anliegen: #closingtheboobgap. Also Blusen zu machen, die keinen Einblick auf den BH gewähren, wenn sich mal wieder genau an der Brust eine Öffnung im Hemd bildet. Jede Frau mit Körbchengröße B aufwärts weiß, was ich meine. Man muss darauf achten, dass “da oben” alles sitzt und dass der Spalt zwischen den 2 Knöpfen an der Brust nicht zu weit aufgeht. Man kann sich dann einfach nicht frei bewegen. Und dann kann man sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren: mit seinem Fachwissen glänzen! Stichwort: Feminismus und “Closing the gap”.

Und wenn man schon female Businesswear neu erfindet, dann ist der Stoff bügelfrei und blickdicht, Stoff und Produktion sind nachhaltig, fair und Made in Europe. Und: Es gibt 3 Körperformen, 3 Längen, 2 Farben und Größen von 34-52! Das sind 180 Varianten! 180!!11!1!!!

Judith durfte ich schon vor einigen Monaten auf einem Networking-Event kennen lernen. Und sie hat mich mit ihrer Mission, aber auch als Mensch so begeistert, dass ich ihr seitdem folge (in sozialen Medien. Nicht auf der Straße.)

Ich durfte bei ihrem Launch-Event am 6. September dabei sein und war total begeistert. Die Blusen sind mega. Sobald meine Größe/Körperform/Länge/Farbe verfügbar ist, bestelle ich mir sofort eine! Denn das ist das einzige Manko: Bei so viel Auswahl kann sie einfach nicht von vornherein alle Varianten vorproduzieren! Trotzdem: Unbedingt folgen!

Die Entdeckung von Microsoft To Do – das Ende der Post-its 

Eine meiner weltverändernder Erlebnisse diesen Monat war meine Entdeckung der App Microsoft To Do. Es ist nichts anderes als eine virtuelle To Do Liste. Aber es ist so genial, weil es mega-mega einfach ist! 

Ich bin ein großer Freund von To Do Listen. Egal ob Word-Dokument, Notizbuchseite, loser Zettel oder Post-its-Sammlung, ich schreibe gerne das auf, was ich an dem Tag zu tun habe. Vor den jeweiligen To Do male ich einen kleinen Kreis zum Abhaken hin, nummeriere nach Priorität, streiche durch, übertrage am nächsten Tag auf eine neue Seite oder sammle die To Do Listen von mehreren Tagen, damit ich weiß, was ich noch zu tun habe.

Microsoft To Do kann nicht so viel (und bei weitem nicht so viel wie Asana oder andere schlaue Projektmanagement-Tools). Es ist nicht wirklich für Prozesse oder komplexere Projekte geeignet. Aber that’s the beauty of it! Aufgabe reintippen, evtl. Datum oder Erinnerung festlegen. Fertig. Für viele kleine Aufgaben ist es super. Ich würde mal behaupten, dass ich seitdem deutlich effizienter durch den Tag komme. 

Seitdem fliegen auf meinem Schreibtisch keine Post-its mehr rum, ich hole meinen Notizblock nur für Meetings raus, und die “To-do.doc” Datei auf meinem Desktop ist im Papierkorb gelandet.

 

Was sonst noch alles war diesen Monat:

  • Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben demonstriert. Ich war auf der Fridays for Future Demo in Köln.
  • Mit der Familie haben wir einen Ausflug in die wunderschöne, grüne und hügelige Eifel nach Nettersheim gemacht. Und nein, ich könnte nicht in die Eifel ziehen. #sagtrotzdemniemalsnie
  • Die Suche nach einem neuen Babysitter hat sich etwas holprig gestaltet. Ein anderes Mal erzähle ich den Super-Gau, als eine Test-Babysitterin das schreiende Baby nach 20 Min zu meinem Mann in den Klavierunterricht rüber gebracht hat mit den Worten “Sie schreit”. Spoiler: Wir haben aber jetzt trotzdem eine tolle Babysitterin gefunden!
  • Die Suche nach einer Kindertagespflegeperson ist weniger lustig, aber umso mühsamer.
  • Ich habe DEN Gesundheitstipp für die Erkältungssaison! Nach zwei Mandelentzündungen direkt hintereinander, hat mir eine gute Freundin Zistrosentee empfohlen. Nach zwei Tagen waren die Symptome so deutlich gemindert, dass ich wieder salonfähig war.
  • Es gab mal wieder einen Bombenfund in Köln mit Großraumevakuierung. Wir durften um 13:00 Uhr das Haus verlassen und konnten es erst gegen 20:00 Uhr betreten. Mit Kindern von 1 und 7 Jahren ein großer Spaß!

Und was mich nächsten Monat erwartet:

  • Schon wieder Ferien: Jonglieren zwischen Arbeiten und Kinderprogramm ist angesagt
  • Am 19. Oktober bin ich in Zürich zum Live-Event von meinem Business Coaching Somba. Ein Raum voller gleichgesinnter Unternehmerinnen! Ich hüpfe vor Freude!
  • Ich werde mich mit dem Thema Newsletter befassen. Bleibt gespannt!