Während Januar und Februar eher ruhige Monate waren, haben sich die Ereignisse in März überschlagen. Nicht nur in der Welt, sondern auch bei mir. Ich war nämlich so produktiv wie seit Monaten nicht mehr und habe auf mehreren Baustellen gleichzeitig jongliert – und alle Bälle sind in der Luft geblieben!  

Das Thema Nr. 1: Corona

C* ist vermutlich das, was die ganze Welt am meisten im März beschäftigt hat. Es hat alles, und wiederum doch nicht so vieles geändert.

Die allergrößte persönliche Änderung war, das unsere zauberhaften Kinder plötzlich ganztags und “ganzwochs” zuhause waren. Schule fiel aus und musste nach Hause verlagert werden, und Oma fiel ebenfalls als Betreuungsmöglichkeit aus.

Beruflich arbeite ich sowieso größtenteils im Home-Office, und das seitdem ich selbstständig bin. Somit hatte ich eigentlich hervorragende Voraussetzungen, um beruflich die ganze Situation zu wuppen. 

Dennoch habe ich spürbar gemerkt, dass es doch einen großen Unterschied macht, wenn der 8-Jährige den ganzen Tag zuhause hockt und (so mittelmäßig) gelehrt und (nie so wirklich zu seiner Zufriedenheit) bespaßt werden will. Auch dass die Oma nicht mehr die Betreuung zwei Nachmittage die Woche übernimmt, spürt man doch sehr.

Überraschend ist, wie schnell man sich doch an die Situation gewöhnt. Um meine Lieblings-Eltern-Zeitschrift (Brigitte Mom) zu zitieren:

“Macht euch nichts draus, wenn ihr mal die Nerven verliert. Wir finden sie schon wieder.”

Freebie fertiggestellt: VA-Finder

Mein (von mir) lang ersehntes Freebie – den VA-Finder habe ich endlich fertig gestellt. Schon vor Wochen war die Idee entstanden, einen Guide zu erstellen, der einem hilft, eine Virtuelle Assistenz zu finden. Das Thema ist überall und wird immer größer. Für mich Inspiration genug für diverse Blogartikel (wie zum Bsp: Darf ich meiner VA vorschreiben, wann sie für mich arbeitet?)

Allerdings sehe ich besonders oft in Foren und Gruppen, dass VAs gesucht werden, und dass auch viele schlechte Erfahrungen mit ihren VAs gemacht haben. Das wollte ich verändern, denn ich weiß, dass es anders geht. Nachdem mein Konzept mehrere Wochen in der Schublade lag, habe ich mir einen Ruck gegeben und ihn innerhalb von zwei Tagen mit zwei sehr sehr späte Schichten fertiggestellt.

Da stand nämlich nicht nur das Fertig Schreiben und die Gestaltung an. Sondern es muss auch eine Seite auf meiner Homepage kreiert werden, eine Automation erstellt, damit man auch das PDF runterladen kann, und anschließend folgen drei Emails, die noch weitere Tipps geben bzw. in denen ich nachfrage, wie es dem „Downloader“ mit dem Workbook geht. Das alles macht sich nicht von selbst. Schreiben und Technik Beherrschen waren die Leitthemen in diesen zwei Tagen! 

Aber ich habe es geschafft und ich bin ziemlich stolz darauf! Wenn du dir ein eigenes Bild davon macht möchtest, hier kannst du es herunterladen: VA-Finder – in 5 Schritten zu deiner perfekten VA.

Newsletter gestartet

Parallel zur Fertigstellung meines Freebies kam die Frage auf: Ja, schön und gut, wenn viele Menschen den Weg zu mir finden. Aber was mache ich dann mit denen? So ein Newsletter wäre schon gut. 

Also habe ich mich auch noch unter Druck gesetzt, um meinen Newsletter zu starten, und zwar ganz schnell, damit ich ihn so 2-3 Mal geschickt habe, bevor “fremde” Menschen, die ich so gaaaar nicht kenne,  in meinen Verteiler kommen. So quasi um mir „Mut zu schreiben“.

Gesagt, getan. Am 20.03.2020 hat mein Newsletter das Licht der Welt erblickt. Geteilt habe ich meine Gedanken zu dem Zeitpunkt. Ich gebe es zu, ich verfolge vorerst den Ansatz, persönliche Gedanken und Themen, die mich aktuell beschäftigen, zu teilen. Vielleicht werde ich aber auch irgendwann mal die Richtung wechseln und etwas anderes daraus machen.

Was es nie wird, und das ist ein hoch-heiliges Versprechen, ist ein reines Verkaufstool, bei dem ich immer nur dann einen Newsletter verschicke, wenn ich etwas zu verkaufen habe.

Bist du schon in meinem Newsletter-Verteiler? Nein? Dann melde dich schnell an!

On-Boarding meiner neuer Assistentin

Ein Thema auf das ich mich (heimlich schon sehr lange) gefreut habe, war dass meine absolute Traumwunschkandidatin als meine neue Virtual Assistentin gestartet hat.

Mit einem neuen Teammitglied zu starten ist immer eine neue, aufregende Zeit. Denn man lernt sich gegenseitig kennen, man erhält ein neuer Blick auf die Dinge, 

Ein Anderer macht immer Dinge etwas anders als einen selbst. Die große Kunst der Teamführung ist es dann, diese neue Art und Weise zu betrachten und das positive daraus zu ziehen. Und vor allem zu widerstehen, den anderen dazu zu zwingen, die Dinge genau so zu tun, wie man es selbst getan hat oder tun würde.

Ich muss zugeben, mit meiner Traumwunschkandidatin habe ich bereits gearbeitet. Daher weiß ich, wie sie arbeitet und vor allem weiß ich, dass wir beruflich einfach perfekt harmonieren. Das ist ein Jackpot, wenn man nur ein sehr kleines Team hat.

Trotzdem ist es auch für mich und auch in dieser Situation eine Umstellung, Dinge abzugeben, die ich sonst bisher selbst gemacht habe. Und es ist Arbeit, jemanden einzuarbeiten und sie dafür Zeit zu nehmen. Vor allem in einer Welt, wo Zeit das wertvollste Gut ist.

Was sonst noch diesen Monat los war:

  • Ein Langzeitauftrag bei einer Marketingagentur, bei der ich mehrere Monate im Einsatz war, endet. Ich freue mich, wieder mehr Zeit für meine Coachings zu haben, aber parallel dazu bin ich doch sehr wehmütig, weil das Team mir sehr ans Herz gewachsen ist. Lachendes und weinendes Auge. Ihr kennt das.
  • Es wurde Kinder- und Uromasgeburtstag (8 und 95 Jahren) gefeiert, und zwar kurz vor dem “Shut Down” (ja, ist ja kein Shut-Down, aber wie soll ich es in einem Wort umschreiben), bzw. kurz bevor wir alle realisiert haben, dass die Situation ernst ist.
  • Ich hing sage und schreibe 1 Stunde 39 Minuten und 29 Sekunden mit der Hotline von Eurowings am Telefon, um unsere Urlaubsflüge in der Osterferien umzubuchen.
  • Wir haben das Wohnzimmer zur Rennbahn bzw. Fußballplatz bzw. Turnhalle ernannt
  • Wir haben den Domplatz leer und den Rhein blau gesehen.
  • Ich habe die ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen!

Worauf ich mich in April freue:

  • Ich habe eine neue Idee für ein Angebot, rund um das Thema Home-Office. Es muss noch nachreifen und entwickelt werden.
  • Ferien daheim: In den zwei Wochen Osterferien wollte ich zum ersten Mal seit Start meiner Selbstständigkeit in 2017 komplett frei machen. Mal sehen, ob es dabei bleibt, wenn wir nicht wegfliegen. Jedenfalls habe ich vor mit den Kindern ausgiebig für Ostern zu basteln.
  • Kindergeburstag Nummer 2 steht an. Mit zwei Jahren sind die Erwartungen allerdings Gott sei Dank nicht so hoch. Daher ist die Enttäuschung nicht so groß, wenn nur im ganz kleinen Rahmen gefeiert wird.
  • Und vielleicht, dass es Entwarnung gibt und Schulen und Kinderbetreuung wieder aufmachen können?